Volksbank eG, Sulingen, setzt auf digitale Vertretergespräche

Gesamtvorstand ist mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 trotz Corona-Pandemie zufrieden

Sulingen, den 25. März 2021 – Normalerweise treffen sich Vertreterinnen, Vertreter, einzelne Mitarbeitende sowie der Gesamtvorstand der Volksbank zu acht verschiedenen Vertretergesprächen in Lokalitäten der einzelnen Regionen im Geschäftsgebiet. Doch wie so vieles ist dies in diesem Jahr nicht möglich. Aufgrund der Corona-Pandemie beschloss der Vorstand der Genossenschaftsbank die Vertretergespräche erstmals digital abzuhalten. Es wurden zwei Sitzungen durchgeführt. Wie bei einer Präsenzveranstaltung war es den Teilnehmenden digital möglich, den Berichten des Vorstands zu folgen und entsprechende Fragen zu stellen.

„Es war ein ungewöhnliches Jahr. Durch die Corona-Pandemie ergaben sich eine Vielzahl von neuen Herausforderungen,“ leitet Jörn G. Nordenholz seinen Bericht über die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Jahres ein. Trotz der notwendigen Kontaktreduzierung zu Mitgliedern sowie der Kundschaft, der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase und der unverändert hohen regulatorischen Belastung konnte das Jahr 2020 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen werden. „Dank einer hohen Flexibilität unserer Mitarbeitenden konnte unsere Volksbank den Geschäftsbetrieb nahezu uneingeschränkt aufrechterhalten. Die digitalen Kommunikationswege zu unseren Mitgliedern und Kunden wurden stark ausgebaut,“ erklärt der Vorstandsvorsitzende. Demnach stieg das Geschäftsvolumen an: So erhöhte sich die Bilanzsumme um 7,3 Prozent auf 1.264 Mio. Euro, die Kundeneinlagen stiegen um 11,2 Prozent auf 796 Mio. Euro und die Kundenkredite wuchsen um 3,9 Prozent auf 841 Mio. Euro an. Das betreute Kundenwertvolumen, sprich die Summe der Kundenkredite, der Kundeneinlagen und des vermittelten Volumens an die Verbundpartner der Volksbank, stieg um 6,6 Prozent auf über 2.500 Mio. Euro. „Wir sind stolz darauf, unsere Mitgliederzahlen ausgebaut zu haben. Wir werten den Anstieg als einen großen Vertrauensbeweis in unser Geschäftsmodell,“ schließt Jörn G. Nordenholz ab. Für das Jahr 2021 erwartet die Genossenschaftsbank weiterhin ein steigendes Geschäftsvolumen.

In seinem anschließenden Vortrag berichtete der Vorstandsvorsitzende über die aktuelle Projektarbeit zu der Fusion mit der Volksbank Aller-Weser eG. In acht Teilprojekten schauen die Mitarbeitenden beider Banken einzelne Arbeitsschritte sowie Abläufe an. Die sich im Plan befindliche Projektarbeit bildet die Grundlage für die Zusammenführung der beiden Genossenschaftsbanken zur Volksbank-Niedersachen-Mitte eG. Des Weiteren wurden den Zuhörern erste Einzelheiten zum Niederlassungsmodell vorgestellt.

„Ein besonderes Ereignis im vergangenen Jahr war die Verschmelzung mit dem Bauverein Sulingen,“ erklärte Vorstandsmitglied Jürgen Düver den Teilnehmern. Die rechtliche sowie technische Fusion konnte fristgerecht zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen werden. „Der Bauverein ist nunmehr eine Niederlassung der Volksbank mit dem Niederlassungsleiter Detlef Detlefsen. Wir wachsen täglich ein Stück weiter zusammen“, so Jürgen Düver. Aktuell wird das Team des Bauvereins in verschiedenen Bereichen gestärkt, um zukünftig die Service- und Dienstleistungen auszubauen.

Zum Ende der Veranstaltung berichtete Vorstandsmitglied Torsten Blietschau über den Neubau der Geschäftsstelle in Borstel. Die Grundsteinlegung ist inzwischen erfolgt. Den Vertreterinnen und Vertretern wurden exklusive Details in Form des Grundrisses sowie der Außenansicht präsentiert. Der Einzug in das neue Gebäude soll gegen Ende dieses Jahres erfolgen.

Die ersten digitalen Vertretergespräche waren eine gute Übung für die in diesem Jahr erstmals virtuell stattfindende Vertreterversammlung. Diese wird am 24. Juni 2021 durchgeführt und durch eine professionelle sowie erfahrene Firma begleitet, die neben der Live-Übertragung sichere Wahlen ermöglicht.